Montag, 16. November 2015

16. November - Richtiger November

An diesem Wochenende ist nichts mehr mit Goldenem Herbst.
Grau, nass, kalt - ungemütlich.

Unsere Emma harrt aber trotz dem Novemberwetter eisern auf ihrem Ausguck von unserem Balkon aus.
Trotz Tropfen an der Nase, wie früher bei meinem Opa.

Was macht man da an so einem Wochenende? Dei nächste Barocksaison vorbereiten,
d. h. an den Gewandungen basteln.

Sonntag, 8. November 2015

8.11.2015 - Noch ein schönes Herbstwochenende

Das Wochenende war nicht nur schön sondern auch anstrengend.

Am Sonnabend waren wir bei unseren Kronacher Barockfreunden zu einem Tanzworkshop mit Frank Ditzel zu Gast. 6 Stunden Tanz - das geht ganz schön in die Beine. Aber das Wichtigste: Wir haben wieder etwas gelernt und das mit viel Spass dabei.

Nach dem Workshop war es uns zu stressig, wieder die lange Strecke nach Chemnitz zurückzufahren. Wir wollte ja auch noch mit unseren Freunden zusammensitzen. So quartierten wir uns in den Landgasthof Schmidt in Wötzelsdorf, 7 km von Kronach entfernt, ein. Sehr zu empfehlen, preiswert die Zimmer und eine sehr gute Küche.
Mehr Infos dazu: http://www.gasthof-schmidt.de/

Das Bier, das gute Essen und der Workshop waren dran schuld, dass wir wie die Murmeltiere geschlafen haben.
Nach dem ausgiebigen Frühstück wollten wir noch nicht direkt nach Hause, das Wetter zeigte sich auch von seiner schönsten Seite. So fuhren wir nach Sanspareil.
Hier auf dem Parkplatz übernachteten wir auch schon einmal mit dem Wohnmobil. Das ist schon lange her. Der Platz eignet sich aber noch immer gut als Übernachtungsplatz. 49°58'56.5"N 11°19'09.8"E







Probe zur Aufführung: "Die Schöne und der Lokführer"

Montag, 2. November 2015

31. 10. 2015 - Noch einmal Goldener Herbst

Etwas traurig sind wir schon, dass wir bei diesem herrlichen Herbstwetter auf Grund der Saisonzulassung unser WOMO still legen mussten.
Das Wetter war aber so verführerisch, eine kleine Wanderung sollte es daher heute sein.
Schon seit längerer Zeit wird von der Renovierung des Wolkenburger Schlosses in der Presse berichtet. Dazu ist nun heute die Gelegenheit. Mit dem PKW fahren wir nach Thierbach bei Penig. Der Wanderweg nach Wolkenburg führt an der Mulde entlang.




Bald erreichen wir Wolkenburg und steigen den Berg hinauf zum Schloss. Das hätten wir aber auch uns denken können: Geöffnet erst ab 14:00 Uhr. Pech.
Durch den Schlosspark steigen wir wieder hinunter zur Mulde, der Weg ist durch das herabgefallene Laub kaum zu erkennen. Unten am Muldeufer gibt es einen herrlichen Spielplatz und viele Rastplätze. Auch wir halten hier Rast, Verpflegung gibts aus dem Rucksack.


Wir gehen den gleichen Weg wieder zurück nach Thierbach und jetzt am Nachmittag kommen uns viele Spaziergänger entgegen.
Auf der Heimfahrt, die uns durch Kaufungen führt, halten wir noch einmal am dortigen Schloss. Kunz von Kaufungen? Na klar, das ist der mit dem Prinzenraub. Der wohnte hier auf dem Schloss, das heute in Privatbesitz ist und restauriert wird.



Am Sonntag führte uns ein Verdauungsspaziergang in den Chemnitzer Stadtpark, rund um den Stadtparkteich. Das ist im Winter immer unsere Runde. Trotz des herlichen Sonnenscheins eröffneten wir heute am 1. November im Gartenlokal Polargarten die Grog- und Glühweinsaison. Womit? Natürlich mit einem Grog und einen Glühwein. Was denn sonst.

Sonntag, 1. November 2015

Reisebericht Elsass 2015 ist online

Endlich ist es soweit.

Unser Reisebericht "Mit dem Wohnmobil durchs Elsass 2015" ist nun online.

Hier könnt Ihr ihn lesen:


unter <Wohnmobil>

Dienstag, 27. Oktober 2015

23. bis 25. Oktober - Goldener Herbst



Etwas wehmütig starten wir heute mit dem WOMO ins Wochenende. Der Ablauf der Saisonzulassung ist daran schuld. Vielleicht auch deshalb beschert uns das Wetter noch einmal ein goldenes Herbstwochenende. Das müssen wir ausnutzen, Wandern ist angesagt.

Am Freitag fahren wir nach Kretscham-Rothensehma. Auf dem Weg dorthin halten wir in Elterlein bei „Thomas Philipps“, aber nicht, um dort Billigware zu erstehen. Dort ist die Filiale der Fleischerei Reinwardt und die ist für ihre sehr gute Wurst bekannt.

In Kretscham-Rothensehma stellen wir uns auf dem kleinen Platz am Bahnhof. Nicht weit davon befindet sich die „Gaststätte & Pension Waldfrieden“. Von außen gesehen fragt man sich, ob die Gaststätte überhaupt geöffnet hat. Wagt man sich aber durch die Eingangstür ist man positiv überrascht. Die Speisekarte ist sehr ausgewogen, die Preise unschlagbar. So lassen wir es uns schmecken und werden auch nicht enttäuscht.

Am Sonnabendmorgen fahren wir noch vor dem Frühstück hinunter nach Neudorf und holen uns in der Bäckerei Köhler frische Brötchen und auch ein frisches Brot. Die Bäckerei ist auch so ein Insider-Geheimtipp. Und der Tipp war gut!
Gleich neben dem Suppenmuseum befindet sich die Schnitzerstube. Hier gibt der „Erzgebirgsschnitzer“ Kurse für Anfänger, die das Schnitzen erlernen wollen. Dieses Jahr war ich auch schon dort
Heute kaufe ich dort ein paar Schnitzmesser und auch etwas Holz. So kann ich im Winter auch etwas schnitzen. Und nächstes Jahr besuche ich im April wieder einen Kurs. http://www.erzgebirgsschnitzer.de

Nun fahren wir zum Bahnhof Vierenstraße. 

Von hier beginnen wir unsere heutige Wandertour. Am Bahnhof orientieren wir uns noch einmal an der Informationstafel.

10.16 Uhr fahren wir mit der Fichtelbergbahn nach Oberwiesenthal. Dampfbahnerlebnis pur!

Vom Bahnhof aus laufen wir dann auch der Vierenstraße hoch zum Panoramahotel und haben einen schönen Blick auf Oberwiesenthal, dem Keilberg, den Schanzen, Skihängen, Seilbahn und Liftanlagen. 

Weiter nun zur Sportbaude Waldeck, linkerhand befindet sich das Appartmenthotel von Jens Weißflog, Olympiasieger und Weltmeister im Skisprung.
Wir rasten aber kurz auf einen Glühwein in der Sportbaude, d.h. davor in der schönen Herbstsonne.

Nach dieser Rast laufen wir auf dem Ausrückeweg etliche Kilometer bis zum Grenzflügel, Ausschilderung „Zum Schwarzen Teich“. Hier am Schwarzen Teich ist das Quellgebiet der Zschopau. Wir rasten hier am Schwarzen Teich, Sonne und bunt gekleidete Bäume geben ein wunderschönes Herbstbild. 

Den Zschopauweg geht’s dann weiter und die Pförtelstraße. Der Wegweiser zeigt Siebensäure, unser nächstes Ziel. Hier befindet sich ein Gasthaus, Zeit zur Kaffeepause. Ich bevorzuge aber lieber etwas Herzhaftes: ein Bier und eine Wildsuppe. Die Wildsuppe war aber äußerst fad. Der Koch oder die Köchen sollten mal hinunter ins Suppendorf Neudorf steigen und im Suppenmuseum ein paar Suppenrezepte studieren. Die Kopien gibt es für 50 Cent! Zurück und nach rechts runter ins Tal, das war unser weiterer Weg. Nach einer halben Stunde sind wir am Bahnhof Vierenstraße angekommen. Hier steht unsere Wohnung, wir sind wieder zu Hause.



Heute am Sonntag, durch die Zeitumstellung konnten wir eine Stunde länger schlafen, ist es trübe, es nieselt auch leicht. Nach dem Frühstück hat sich das Weter aber gebessert und so machen wir uns auf, entlang der Bimmelbahn nach Neudorf zu laufen. In Neudorf befindet sich die Räucherkerzenfabrik Huss, gegenüber dem Suppenmuseum.
Obwohl heute rund um den Kaiserhof das Neudorfer Suppenfest stattfand, standen wir vor der Schauwerkstatt vor geschlossenen Türen. So wie uns ging es zahlreichen anderen Besuchern, die unverrichteter Dinge mit viel Unverständnis darüber, wieder umkehren mussten.

Noch ein Gang über den kleinen Markt vor dem Kaiserhof und zurück wieder entlang der Bimmelbahn.

Nach einer reichlichen halben Stunde Fahrt waren wir wieder zu Hause.

Nun gilt es in den nächsten Tagen das Wohnmobil winterfest zu machen, damit wir dann pünktlich Anfang April nächsten Jahres wieder starten können.

Montag, 19. Oktober 2015

17. bis 18. Oktober 2015 - Geburtstag auf Stolpen

Am 17. Oktober jährte sich der Geburtstag von Anna Constantia geb. von Brockdorf zum 335. mal.
Kennt Ihr diese Person? Ganz sicher unter dem Namen Reichsgräfin von Cosel, die Mätresse von August des Starken. 1716 wurde sie auf die Burg Stolpen verbannt, wo sie die restlichen 49 Jahre bis zu ihrem Tod lebte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Constantia_von_Cosel



Foto: Bernd Schwabe
 Es ist schon eine lange Tradition, dass der Arbeitskreis Barock (AKB) an der Grabstätte auf der Burg ihrer gedenkt.

Danach fuhren wir nach Pirna. Der einsetzende Nieselregen bescherte uns Mitte Oktober einen richtig naßkalten Novembertag. Wir fuhren nach Bad Gottleuba in die Pension "Am Goethepark" und verbrachten dort mit unseren Freunden, den Wirtsleuten, einen schönen Abend.
http://www.amgoethepark.de/

Sonntag morgen weckten uns ein paar Sonnenstrahlen. Heute ist der Handwerkertag, an dem viele Handwerkstätten ihre Türen geöffnet haben. Dazu ist Rabenau unser Ziel, das dortige Stuhlbaumuseum.
Drechsler, Reliefschnitzer, Rattanflechter, waren anwesend und erklärten die Techniken. Auch erfuhren wir, wie Intarsien angefertigt werden und das Holz für die Bogenstühle gebogen wird.
http://www.deutsches-stuhlbaumuseum.de/
Das rathaus von Rabenau
Die Kirche in Rabenau
Im Stuhlbaumuseum
"Zeitenwandel"

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Der Winter lugt um die Ecke

Heute Morgen in Chemnitz: Der erste Schnee