Dienstag, 17. September 2013

Wochenende 13.-15.09.2013

Wochenende 13.-15.09.2013

An diesem Wochenende fand eines der schönsten Barockfeste statt: Das 6. Barockfest auf der Heidecksburg zu Rudolstadt.
Schon am Freitag reisten wir an und standen auf dem Parkplatz neben der Burg und Hotel Weißenburg. http://www.weissenburg-hotel.de
Am Sonnabend nachmittag fuhren wir dann im Großraumtaxi zur Heidecksburg. Auf der Internetseite des Barockfestes findet ihr eine umfangreiche Bildergalerie und auch schon ein erstes Video von diesem Ereignis.
Schaut Euch doch mal um: http://www.barockfest-heidecksburg.de/

Mittwoch, 11. September 2013

Wochenende 06.09 - 08.09.2013

Wochenende 06.09 - 08.09.2013

Wir hatten am Freitag wieder unser Tanztraining in Bannewitz und blieben dann auch gleich in Dresden mit dem WOMO stehen (Parkplatz in Coschütz, Heilbronner Straße Nähe Karlsruher Straße) In der Nacht war es sehr ruhig und für frische Brötchen ist dort auch gesorgt, der Bäcker bei Netto ist nur ca. 150 m entfernt)

So hatten wir am Sonnabend ein schönes Frühstück und danach machten wir uns auf einen Ausflug ins Osterzgebirge auf.
Nach einer halben Stunde Fahrt erreichten wir Fürstenau und den dortigen Wanderparkplatz. (Dorfstraße 14, 50.731821,13.835895).
Wir wollen nun  zum Mückentürmchen (Komáří vížky) Nähere Informationen gibt es auf der deutschsprachigen Internetseite: http://www.komarivizka.eu/de/geschichte

Von Fürstenau (der Name hat nichts mit Fürsten zu tun, sondern genau wie in Chemnitz die Fürstenstraße ist damit der First des Geländes gemeint) laufen wir zum Grenzübergang, sehen aber schon in der Ferne unser Ziel. Am Grenzübergang befindet sich auf deutscher Seite ein Gedenkstein für die 1945 im Zuge der Vertreibung der Sudetendeutschen plattgemachten Dörfer. Auf tschechischer Seite dann nach ca. 800 m auch ein Denkmal. Über den Erzgebirgskamm fanden sogenannte Todesmärsche aus den Konzentrationslagern in Deutschland nach Tschechien statt und ebenhier wurden einige Häftlinge dabei erschlagen.


 

 
 
 
 


An einer Imbißhütte im Dorf, am Grenzbach gelegen, ist auch ein Verzeichnis, eine Karte des Dorfes vor 1945 angebracht. Man staunt, was es in diesem Dorf auch alles gab: Eigenes Telegrafenamt, mehrere Fleischereien, jede Menge von Gaststätten. Man muß sich etwas Zeit nehmen um dies alles zu entdecken.

Dann geht der Anstieg los, bei mäßigen Schrittempo ist das aber gar nicht so schlimm. Bald ist man auf dem Kamm. Hier befindet sich auch ein großer Parkplatz. Nach links geht es dann zum Mückentürmchen hinauf. Vorher sollte man aber noch in die Kleine Kirche rechter Hand schauen. St. Wolfgang. Ein altes Mütterchen erzählte uns viel über die Kirche und die Menschen beiderseits der Grenze. Und gab uns mit auf den Weg: Hass macht hässlich.

Oben auf dem Berg angekommen hat man eine phantastische Aussicht nach Böhmen. Hier kann man sich auch stärken. Ein Sessellift, etwas in die Tage gekommen würde uns nach Horni Krupka hinunterbringen. Wir bleiben aber oben, entfliehen aber bald den vielen Leuten auf dem Gipfel. Unten, an der Kreuzung befindet sich dann linker Hand bei der Kirche ein Imbiß (1 Budweiser 0,5 kostet 1,40 €) aber noch besser kann man auf der Terrasse der benachbarten Pension und Gaststätte sitzen. Mit einem herrlichen Blick ins Böhmische Becken. Und hier gibt es echte böhmische Hausmannskost: Rindergulasch ober Schweinebraten, jeweils mit Knödel. Und was für Portionen! Und gut geschmeckt hat's. Dazu noch für jeden ein Bier und dann haben wir zusammen für Alles 15,-€ bezahlt.




Und dann gings wieder nach Fürstenau. Hier übernachteten wir aber nicht, obwohl sich dieser Platz auch zum Übernachten eignet (mit Toilette). Die Wegstrecke beträgt hin- und zurück ca. 8 km. Hier ist auch eine genauere Karte:



Wir fuhren nach Zinnwald, auf den Parkplatz unterhalb des Lugsteinhofes. Hier waren wir im Frühjahr schon einmal. (50.732422,13.752145)

Wir liefen noch einmal über die Grenze, im Travel Free Shop an der Tankstelle holten wir uns Karlsbader Oblaten, mit Schokolade gefüllt.






Die Nacht verlief sehr stürmisch. Nicht wir waren die Ursache dafür, sondern heftiger Wind blies vom Lugstein und schaukelte unser WOMO und damit auch uns kräftig durch.

Am Sonntag besuchten wir noch Altenberg. Auf dem Stadtfest von Badgottleuba hatte Ulla zwei Freikarten für die Sommerrodelbahn gewonnen und diese lösten wir ein. Ein tolles Vergnügen.

Dienstag, 3. September 2013

Wochenende 31.08.-01.09.2013

Wochenende 31.08.-01.09.2013

Unser "Großer" Urlaub ist vorbei, nun können wir nur noch am Wochenende auf Reisen gehen.
Dieses Wochenende führte uns am Samstag früh ins Vogtland. Bei schönem Wetter besuchten wir die Vogtlandarena. Eine gewaltige und moderne Anlage. Wer einmal hier ist, sollte die Fahrt mit der Bahn nach oben wagen und auch dort den Turm besichtigen. Viele Infos über die Arena und die dortigen Veranstaltung gibts hier: http://www.weltcup-klingenthal.eu/de/index.php








Am späten Mittag haben wir auf dem Parkplatz Richtung Muldenberg ein schmackhafte Thüringer Roster gegessen - hier im sächsischen Vogtland!

Bad Brambach war unser nächstes Ziel. Die kleine Schwester von Bad Elster haben wir bisher immer links liegen gelassen, noch nie hier angehalten, immer nur durchgefahren. Das sollte man aber heute nicht mehr tun.
Der historische Kurpark lädt zum Spazieren und Verweilen ein. Im Gegensatz zu Bad Elster findet man hier noch Ruhe und "ländlichen Charme", wie es in unserem Reiseführer steht.




Hier übernachteten wir auch. Am Sonntag fuhren wir zum Kapellenberg, dem Parkplatz unterhalb des Aussichtsturmes. Von hier aus laufen wir nach Schönberg. Die "Freie Presse" beendet heute hier ihre Schlössertour und man kann das Schloss heute von unten bis oben besichtigen, alle Räume sind geöffnet. Das Schloß wird von der Fam. Rubner privat restauriert und stellt sich in einem fabelhaften Zustand dar.




Pferdeboulette mit Kartoffelsalat war unser Mittagessen in Pfeiffers Biergarten und dann ging es wieder zu Fuß steil nach oben, zum Parkplatz und weiter den steilen Aufstieg zum Kapellenberg und auf den Turm. Von hier oben hat man eine weite Sicht ins Egerland, Fichtelgebirge und zum Erzgebirge.



Donnerstag, 1. August 2013

Urlaub August

Er ist da - unser "großer" Jahresurlaub.

Schwarzwald - Allgäu - Oberbayern - Chiemgau - Berchtesgadner Land

4 Wochen Zeit bei unbeschreiblich schönem Wetter, manchesmal fast zu heiß.

Den ausführlichen Reisebericht findet ihr hier: www.schoeneich-chemnitz.de unter "Mit dem WOMO..."

Montag, 22. Juli 2013

Wochenende 17.-21.Juli 2013

Ja, Ihr lest richtig. Das Wochenende begann für uns schon am Mittwoch.
Mittwoch
Grillabend unserer kleinen Barocktanzgruppe.
Donnerstag
Wir fahren nach Leipzig, um uns mit unseren Sohn zu treffen.
Leipzig lebt, auch in der Innenstadt. Und hat sich schön herausgeputzt.




Das Alte Rathaus
 Campus mit Paulikirche

 Die neue "Blechbüchse" - ehemals Centrum-Warenhaus


Am Abend besuchten wir dann den Biergarten am Täubchenweg.
Ein richtiges Biergartenflair: Junge Leute, Stimmung, Bier und Grillgerichte. Voran die verschiedenen Burgher. Vergesst aber bitte die großen Ketten, hier gibt es handgemachte Burgher mit gutem Fleisch- sogar Bio!
Schaut Euch doch mal um: http://substanz-leipzig.de/
Freitag

Heute Treffen wir uns mit unseren Freunden aus Cottbus. Wo? Natürlich im Biergarten, bei dem Wetter! Und der Biergarten gehört zur Gaststätte "Am Palmenhaus" in Pillnitz.
Am Abend unternehmen wir noch einen Spaziergang durch den Schlosspark und entspannen auf einer Bank an der Elbe.
Kurios: Bernd und ich haben nach dem Abendbrot einen "Alten Griebel", einen speziellen Kräuterlikör aus der Sächsischen Schweiz zwecks guter Verdauung getrunken: Das Ergebnis: Uns ignorierten die Mücken, während sie unsere Frauen doch arg zusetzten. Vielleicht eine Alternative zu den chemischen Mückensprays!
Sonnabend
Heute zeigen wir unseren Cottbussern Dresden. Cottbus ist zwar nicht weit von Dresden, aber...
Wir beginnen von Pillnitz aus mit einer Fahrt mit der Standseilbahn auf den Weißen Hirsch und besuchen dann die Elbschlösser. Die Lingnerterassen haben geöffnet und von der Terrasse hat man einen wunderschönen Ausblick auf das Elbtal.
Auf der Fahrt in die Stadt hinunter legten wir noch einen kleinen Stopp an Pfunds Molkerei ein.




Blick von den Elbschlössern auf Dresden
 Schloss Albrechtsberg

 In Pfunds Molkerei

Unser Stadtrundgang führte uns über durch das Barockviertel über die Augustusbrücke zum Schloss und zur Frauenkirche. Zwischen Schloss und Frauenkirche besuchten wir das Studio von "Photo Historica". Hier überraschten wir die Cottbusser, indem wir ihnen ein Foto im historischen Gewand spendierten. Hier näheres zu "Photo Historica" bei facebook: https://www.facebook.com/olaf.kommol
Eigentlich wollten wir anschließend mit dem Dampfschiff nach Blasewitz fahren, das letzte fuhr aber schon 16:00 Uhr. So mussten wir mit der Straßenbahn bis zum Schillerplatz fahren. Und hier verweilten wir im schönen Schillergarten.





Sonntag

Im Radio hörten wir, dass an diesem Wochenende im Landschloss Zuschendorf die Hortensienschau eröffnet wird. Das ist doch etwas für die Cottbusser.





Was für eine Blütenpracht und viele Informationen über die Hortensienzucht. Infos und Termine gibts hier: http://www.kamelienschloss.de

Montag, 15. Juli 2013

Wochenende 12.-14.Juli 2013

Freitag
Wir sind erst Freitag am frühen Nachmittag gestartet.
Zunächst, wie sollte es auch anders sein, schauen wir uns wieder ein Schloss an.
Unweit unserer Wegstrecke nach Grillenburg im Tharandter Wald liegt Reinsberg. Und dort gibt es ein Schloss. Ein verlassenes Schloss. Aber ein imposantes Schloss.
 
 
Weiter geht’s bei schönem Wetter nach Grillenburg, mitten im Tharandter Wald. Hier wollen wir morgen eine Wanderung unternehmen. Doch jetzt am frühen Abend unternehmen wir noch einen Spaziergang, natürlich zum Schloss Grillenburg. Das Schloss steht da mit gut sanierten Dach. Das ist einfach alles. Das Schloss beherbergt auch ein Museum über den Wald und die Jagd. Überall stehen noch intakte Wegweiser und Schilder, die darauf hinweisen, auch mit den Öffnungszeiten. Kein Hinweis dazu, dass das Schloss seit 2008! geschlossen ist. Nicht einmal im Internet!

 
Auf einer Anhöhe hinter dem Jagdhaus hat sich nach 1933 der sächsische Gauleiter Martin Mutschmann ein neues Jagdschloss errichten lassen. In der DDR wurde dieses als Erholungsheim genutzt. Heute verfällt es zusehends, hat aber ein intaktes Eingangsportal mit Jagdmotiven.

 
 

Sonnabend
 Auf dem großen Parkplatz hier in Grillenburg kann man gut übernachten, sehr ruhig.
Heute ist hier in Grillenburg eine besondere Veranstaltung: Das Postkutschentreffen 2013. 10:00 Uhr ist Anspannen und dann ein Postkutschenkorso. Eine siebenspännig bespannte Kutsche, alles Schimmel. Wir waren fasziniert. Den ganzen Tag finden einstündige Kutschfahrten durch den Tharandter Wald,  natürlich mit den Postkutschen statt, pro Person 10 Euro.
 
 
  Wir machten uns aber erst einmal auf Schusters Rappen auf den Weg. Richtung Mohorn und dann den Wiesenweg und eigentlich den Kroatenweg zurück, den verfehlten wir aber.

Bilder von unterwegs:
 
 

Auch die postkutschen überholten uns:

Gegen 16:00 Uhr waren wir wieder auf dem Festgelände. Von der Bäckerei Schäfer aus Großhartmannsdorf gab es ganz leckeren Kuchen und die Freiberger Brauerei schenkte auch aus.
17:00 Uhr verabschiedeten sich die Postkutschen noch einmal mit einer Parade und dann ging es mit ordentlichen Tempo in den Stall (in den Truck).




Sonntag

Dresden, Flanieren war angesagt. Doch vor dem Flanieren gab es noch ein besonderes Vergnügen: Die Fahrt in einer Kutsche durch die Altstadt in Dresden.


Montag, 8. Juli 2013

Wochenende 05.-07.Juli 2013

Leipzig, Wölkau, Bad Düben, Zabeltitz, Dresden - da gehts dieses Wochenende lang.

In Leipzig war "Wäschetausch" mit unserem Sohn.

In Wölkau besuchten wir nach Anmeldung die Patronatskirche, in der ich, d. h. Friedrich 1. Vitzthum von Eckstädt, nach seinem Tode im Duell nahe Warschau zur Ruhe gebettet wurde. Nichts, keine Spur davon. Angeblich sollen in der Gruft, die nicht mehr zugänglich ist, einige Gebeine liegen, aber ob die vom Vitzthum stammen?
Trotzdem ist die Patronatskirche sehenswert und im Inneren gibt es eine Ausstellung mit vielen Informationen zur Kirche, zu den Vitzthums, zum nahegelegenen Schloss, besser zur Schlossruine und zu Gellerts Aufenthalen in Wölkau.
Hier einige Bilder aus der Ausstellung, darunter unsere historischen "Vorbilder" und von dem Schloss:

 
 

Von Wölkau fahren wir nach Bad Düben und stehen heute Abend auf dem Parkplatz des Kurparkes, direkt für Wohnmobile ausgewiesen und sogar mit Entsorgungsstation.
Wir gehen noch Abendbrot essen, gar nicht weit vom Kurpark ist die Getränkequelle, wo wir auch eine selbstgemachte Soljanka und ein gut gebratenes Schnitzel bekamen.

Sonnabend

Nachdem wir sehr ruhig geschlafen haben besuchen wir die Obermühle hier am Kurpark. Sie ist heute geöffnet und es wurde soeben der Backofen angeheizt. Zu Mittag soll das Brot fertig sein. Darauf freuen wir uns schon.
Doch erst besuchen wir die Innenstadt von Bad Düben. Durch die gepflegten Kuranlagen erreichen wir bald die Innenstadt, besuchen aber erst die Burg. Hier ist auch die Tourist-Info.
Am Markt finden wir Bäcker und Fleischer, damit ist auch die Verpflegung gesichert. Das Rathaus besitzt noch eine Besonderheit: Zu jeder vollen Stunde stossen hier zwei Ziegen mit den Hörnenern zusammen, immer sooft wie es Stundenschläge gibt. Das haben wir aber auch in Poznan in Polen gesehen. Warum und welche Sage sich dahinter verbirgt wissen wir aber nicht.
Zurückgekehrt zum Kurpark wird erst einmal Brot gekauft, Ulla besucht noch das Moortretbecken und dann gibt es auf einer Parkbank eine zünftige Brotzeit.

 
 
 

Nun wird es Zeit zur Weiterfahrt und auf der fahrt nach Seerhausen, hier sind wir bei der Verwandtschaft angemeldet, fahren wir durch Püchau. Das ist der älteste Ort Sachsens und besitzt ein Schloss im Tudorstil.

 
 
 

Nach dem Besuch in Seerhausen fahren wir nach Zabeltitz. Auf dem Parkplatz hinter der Parkschänke kann man sehr ruhig auch über Nacht stehen. Nach dem Abendessen in der Parkschänke, sehr schmackhaft und auch preislich moderat wollten wir gegen 20:00 Uhr noch einen Spaziergang um den großen Teich unternehmen. Schon beim Fotografieren des alten Schlosses bemerkte ich sie: die Mücken! Den Rest des Spazierganges verbrachten wir im Laufschritt und standen von stechenden Mücken umschwärmt vor dem WOMO. Wie nun ohne den Mückenschwarm ins WOMO kommen? Wir schafften es nicht ohne. Fast eine halbe Stunde wurden wir im WOMO zu Mördern und Totschlägern.






Sonntag
Am Vormittag fahren wir nach Dresden zum Japanischen Palais. Hier trifft sich unser Verein "Barock in Dresden e.V." mit weiteren Barockfreundinnen zum Flanieren durch die Dresdner Altstadt.
Anschließend beenden wir das Flanieren mit einem barocken Picknick unterhalb des Palais. Ein echtes Plaisir.