Freitag
Wir sind erst Freitag am frühen Nachmittag gestartet.
Zunächst, wie sollte es auch anders sein, schauen wir uns
wieder ein Schloss an.
Unweit unserer Wegstrecke nach Grillenburg im Tharandter
Wald liegt Reinsberg. Und dort gibt es ein Schloss. Ein verlassenes Schloss.
Aber ein imposantes Schloss.
Weiter geht’s bei schönem Wetter nach Grillenburg, mitten im
Tharandter Wald. Hier wollen wir morgen eine Wanderung unternehmen. Doch jetzt
am frühen Abend unternehmen wir noch einen Spaziergang, natürlich zum Schloss
Grillenburg. Das Schloss steht da mit gut sanierten Dach. Das ist einfach
alles. Das Schloss beherbergt auch ein Museum über den Wald und die Jagd.
Überall stehen noch intakte Wegweiser und Schilder, die darauf hinweisen, auch
mit den Öffnungszeiten. Kein Hinweis dazu, dass das Schloss seit 2008!
geschlossen ist. Nicht einmal im Internet!
Auf einer Anhöhe hinter dem Jagdhaus hat sich nach 1933 der
sächsische Gauleiter Martin Mutschmann ein neues Jagdschloss errichten lassen.
In der DDR wurde dieses als Erholungsheim genutzt. Heute verfällt es zusehends,
hat aber ein intaktes Eingangsportal mit Jagdmotiven.
Sonnabend
Auf dem großen Parkplatz hier in Grillenburg kann man gut
übernachten, sehr ruhig.
Heute ist hier in Grillenburg eine besondere Veranstaltung: Das
Postkutschentreffen 2013. 10:00 Uhr ist Anspannen und dann ein
Postkutschenkorso. Eine siebenspännig bespannte Kutsche, alles Schimmel. Wir
waren fasziniert. Den ganzen Tag finden einstündige Kutschfahrten durch den
Tharandter Wald, natürlich mit den
Postkutschen statt, pro Person 10 Euro.
Wir machten uns aber erst einmal auf Schusters Rappen auf den Weg.
Richtung Mohorn und dann den Wiesenweg und eigentlich den Kroatenweg zurück, den
verfehlten wir aber.
Bilder von unterwegs:
Auch die postkutschen überholten uns:
Gegen 16:00 Uhr waren wir wieder auf dem Festgelände. Von
der Bäckerei Schäfer aus Großhartmannsdorf gab es ganz leckeren Kuchen und die
Freiberger Brauerei schenkte auch aus.
17:00 Uhr
verabschiedeten sich die Postkutschen noch einmal mit einer Parade und
dann ging es mit ordentlichen Tempo in den Stall (in den Truck).
Sonntag
Dresden, Flanieren war angesagt. Doch
vor dem Flanieren gab es noch ein besonderes Vergnügen: Die Fahrt in
einer Kutsche durch die Altstadt in Dresden.