Sonntag, 23. September 2018

Carlsfeld - Talsperre Weiterswiese

Für den Sonnabend wurde schönes, ideales Wanderwetter angesagt. Das nutzen wir aus und fuhren am Freitag Nachmittag nach Carlsfeld. Oben am Gasthaus "Talsperre" ist ein Wanderparkplatz. Als wir dort hoh kamen, waren wir etwas enttäuscht: Der Wanderparkplatz war sehr schräg. Unterhalb des Parkplatzes gab es aber eine etwas gerade Stellfläche und da dort kein Schild auf Privat und Ähnliches hinwies, war der Platz unser. Höflicherweise erkundigten wir uns aber noch im Gasthaus. Dort war auch nichts bekannt, ob das hier privater Grund sei. Aber: wer im Gasthaus einkehrt, der darf auch auf dem Gasthaus zugehörigen Parkplatz stehen. Die Gaststätte war so schön eingerichtet, das Personal so nett, wir konnten einfach nicht widerstehen und blieben hier zum Abendbrot. Und das mundete vorzüglich, so dass wir gleich für morgen Abend uns einen Platz reservieren lassen.


Der "Wandersonnabend" begann natürlich mit Sonnenschein und so machten wir uns auf die Tour. Rund um die Talsperre und bis zur Grenze zu Tschechien immer im Naturschutzgebiet "Großer Kranichsee". Die Hochmoore an der Grenze zu Tschechien sind aber nicht zugänglich. Ein zugängliches Hochmoor ist der "Kleine Kranichsee", das man von Johanngeorgenstadt erreichen kann. Beidseits des Wanderweges erblickten wir jede Menge Pilze. Aber nur die von der Sorte, die man lieber stehenlassen sollte. Wir begeneten aber auch etlichen Wanderen, die gut gefüllte Beutel mit Pilzen, aber von der richtigen Sorte, bei sich hatten.







Nach einer Vesperpause wählten wir nicht den direkten Weg zu unserem Womo. Wir gingen zum "Kreuzel", einer Wegekreuzung, und erreichten die Skipiste von Carlsfeld. Im Winter muss hier ganz schön was los sein. Von hier bietet sich eine schöne Aussicht auf das im Tal liegende Carlsfeld und dem Weg weiter folgend gibt es auch eine ganze Menge Ruheplätze.



Blick zum Auersberg


Zwei Wanderer

Nach 11 km erreichten wir wieder unser Womo. Nach einer kurzen Ruhepause war dann schon wieder Abendbrotzeit. Im Gasthaus war ein schönes Plätzchen in einem Erker für uns reserviert und hier ließen wir uns Saiblingfilet und hausgemachte Sülze schmecken.


In der Nacht setzte dann der vorhergesagte Regen ein, auch am Sonntagmorgen war es vom Himmel feucht. Fernsicht war gleich Null. Unser Aufstieg auf den Auersberg wurde daher gestrichen, ab nach Hause.

Wir waren aber bestimmt nicht das letzte Mal hier!

Link zum Gasthaus: http://www.gasthaus-talsperre.de/

Sonntag, 16. September 2018

Wandern im Schwarzwassertal


Freitag Nachmittag begann wieder ein schönes Wochenende.
Der Start in Chemnitz erfolgte allerdings im leichten Nieselregen. Das störte uns aber nicht, die Wetterprognosen versprachen ideales Wanderwetter. Wo geht's nun hin? Unweit von Chemnitz gibt es ja unzählige Wandergebiete. Nach nur einer halben Stunde Autofahrt hat man die Quahl der Wahl. Wir entschieden uns heute für Pobershau, unweit von Marienberg. Im Schwarzwassertal wollen wir wandern.
Dazu steuerten wir aber erst einmal den offiziellen Stellplatz in Pobershau an. Von Stellplatz war aber heute nicht zu reden, ein großes Festzelt war dort errichtet. Heute Abend geht es dort schon rund, es spielt Mundart. Hier war also kein Platz für unser Womo, die Veranstaltung hätten wir schon gerne besucht.
Stellplatzkoordinaten:
50°37'56.5"N 13°12'31.5"E



Wir fuhren also weiter und unter Umleitungen erreichten wir den Wanderparkplatz im Ortsteil "Hinterer Grund" von Pobershau, direkt im Schwarzwassertal. Hier endet auch die Straße, das heißt, der Platz liegt total ruhig. Aber auch so ruhig, dass Mobil nur Notruf möglich ist, von Internet ganz zu schweigen: Kein Netz! Ebenso DAB+ und DVB-T  Fehlanzeige. Keine Kommunikation möglich, nur direkt und nur mit der eigenen Frau. 
Parkplatzkoordinaten: 50°38'25.8"N 13°14'08.6"E




Abendbrot lieferte die Bordküche: Frischer Hackepeter auf frischen Brot.
Am Sonnabend erst dreiviertel Neun aufgewacht, so eine Ruhe ist hier. Doch bald kommen die ersten Wanderer mit den Autos. Wir Frühstücken noch gemütlich - ohne Butter - . Die hatten wir vergessen mitzunehmen.
Wir rüsten uns auch für die Wanderung, die Sonne lockt uns regelrecht dazu.
Unser gewählter Wanderweg führt im Tal immer entlang der schwarzen Pockau. Unterhalb der steil aufragenden Felsformationen Ringmauer, Katzenstein, Nonnenfelsen und Teufelsmauer. Eine sehr romantische Wanderung, die leichte Steigung merkt man kaum. Es geht von 460m auf 700m. 




Unser Weg führt uns immer noch im Tal entlang. Nach etlichen Kilometern führt ein Abzweig rechts hoch zum "Grünen Graben". Am Wegweiser steht ein kleines Kinderfahrrad mit merkwürdigen Anzeigen daran befestigt: Frisch gebrühter Kaffee, Speckfettbemme, Hausbackener Kuchen usw. Da müssen wir hin. Nach 200m etwas steileren Anstiegs kommen wir zu "Kurt der Kaffeemann". Na klar, den haben wir schon mal im Fernsehen gesehen. Er hat hier ein Zeltdach aufgespannt und darunter verkauft er frisch gebrühten Kaffee, Kuchen, Kekse. Wir kosteten Streuselkuchen und Buttermilchkuchen. Ich musste sehr darauf achten, dass die von Ulla gekauften "Rucksackkekse" auch in den Rucksack wanderten. "Auf die Hüftenkekse" wäre für sie eine bessere Bezeichnung gewesen.


Nach dieser Rast, der Wendepunkt unserer Wanderung, liefen wir entlang dem "Grünen Graben" wieder zurück nach Pobershau. Das waren aber auch noch etliche Kilometer.


Wir erreichten den Aussichtsfelsen Katzenstein, um den sich einige Sagen ranken.




Nach einer kurzen Rast gingen wir den Arnoldsweg, der uns steil hinunter wieder ins Schwarzwassertal führte. Das ging ganz schön auf die Oberschenkel und die Knie. Gut, dass wir unsere Wanderstöcke benutzten. Nach einem weiteren Kilometer erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt, den Wanderparkplatz im Hinteren Grund. Und unser Womo.
Es war gegen halb Fünf geworden. Umziehen, eine kleine Pause und um halb Sechs suchten die ungefähr 500m entfernte Schwarzbeerschänke auf.
Angemessen unserer Wanderung gab es hier ein deftiges Abendbrot. Ulla wählte Schweinesteak au four und ich einen Wanderbeutel. Im Wanderbeutel waren zwei Schweinemedallions mit Waldpilzen und Schinkenstreifen, dazu Bratkartoffeln und etwas "Waldbenzin". Das entpuppte sich als eine Pulli "Lauterbacher Tropfen". Das Benzin brauchte man aber auch nach dieser kulinarischen Wanderung
.


Jetzt haben wir es uns in unserem Womo bequem gemacht, die Heizung und noch ein Schnäpschen haben uns eingeheizt. Außentemperatur: 8 Grad.
In der Nacht konnten wir noch einen wunderbaren Sternenhimmel betrachten, größere Lichtquellen gab es ja in der Umgebung nicht.

Heute am Sonntag kamen die Wanderfreunde schon etwas zeitiger angereist. Nach unserem Frühstück besuchten wir noch den Garten des Naturschutzzentrums hier im Hinteren Grund von Pobershau.

Bei unserer Abreise schaltete ich unsere neue Dashcam ein, mal sehen, was sie für Aufnahmen liefert.
Wir fuhren aber noch nicht nach Hause sondern nach Niederlauterstein. Schon am Ortseingang erblicken wir die Burgruine des Schlosses Lauterstein. Das wurde i 17. Jahrhundert von den Schweden zerstört und auch nicht mehr aufgebaut.
Unsere Feststellung: Es gibt viel Interessantes in unserer näheren Umgebung zu entdecken.




So auch in Zöblitz. Hier gibt es große Vorkommen an Serpentingestein. In einem Steinbruch wird es abgebaut. Es gibt dazu auch das Serpentinsteinmuseum. Leider öffnete es heute am Sonntag erst nach 13:00 Uhr. Wir haben uns aber vorgenommen es in nächster Zeit einmal zu besuchen.
Stele aus Serpentinstein

Und nun ab nach Hause.

Freitag, 7. September 2018

8 Havelseen

Männerpartie: Roland, Wolfram und ich

Nicht mit dem Womo, sondern mit Polster&Pohl, dem freundlichen Reisebüro, ging es von Chemnitz in einer reichlich 3 stündigen Busfahrt nach Ketzin bei Potsdam/Werder.
Dort angekommen, führte uns ein 80m langer Fußmarsch auf das uns schon erwartende Ausflugsschiff "Harmonie".


Wir nahmen auf dem Vorderdeck Platz, auf den wir nun über 4 Stunden saßen und nur mal für einen Toilettengang verließen. Es gab auf dem Schiff sogar Mittagessen, allerdings gab es auf dem Vordeck keine Tische. Aber es ging auch so.
Wo wir überall langschipperten könnt Ihr in der Karte sehen, auch, was wir gesehen haben. Einfach auf die Fotoapparate klicken.



Nach dem Anlegen wieder in Ketzin folgte noch einmal ein 80m langer anstrengender Fußmarsch zum Bus. Anstrengend deshalb, weil die Glieder nach dem langen Sitzen das Gehen gar nicht mehr so gewohnt waren.

Die Heimfahrt führte uns erst noch über Klaistow in den Spargel-Erlebnishof. Spargel gab es keinen mehr dafür aber Kürbisse und einen Bauernmarkt.

Unsere Rückfahrt dauerte dann 4,5 Stunden, da es auf der Autobahn A14 vor dem Kreuz zur A38 einen LKW-Unfall gab und wir durch Leipzig fahren mussten.

95% der Zeit verbrachten wir im Sitzen, die Fahrt mit dem Schiff bei diesem Kaiserwetter über die 8 Havelseen war aber schön.

Mittwoch, 5. September 2018

In der Fränkischen Schweiz

Es wurde ein kurzes Familientreffen in der Fränkischen Schweiz.
Im Gasthof "Zur Guten Einkehr" in Morschreuth, unweit von Gößweinstein bezogen wir Quartier. 49°45'27.7"N 11°15'58.7"E
Hier standen wir mit zwei Wohnmobilen auf der ausgedehnten Wiese hinter dem Gasthof. Steffi und Manfred nahmen sich ein Zimmer im Gasthof.
Bei einem nachmittäglichen Spaziergang erkundeten wir die Umgebung und entdeckten einen originell gestalteten Garten.







Abends ließen wir es uns bei Speis und Trank gut gehen.

Am nächsten Tag fuhren wir auf einen Keller "Brauhaus am Kreuzberg".



Danach besuchten wir Gößweinstein mit der Basilika und am Abend saßen wir noch im Garten zusammen.





Am Dienstag hieß es dann schon wieder nach Hause fahren. Zuvor besuchten wir aber noch den riesigen neuen Freizeitpark in Pottenstein. Ein Gang auf dem "SkyWalk" war Pflicht. Eine wunderbare Aussicht in das Tal des Weihersbach.